PSY YOGA · Begegnung · Leichtigkeit

Yoga mit
Zwergspitzen

Eine besondere Yogastunde, in der Bewegung, Achtsamkeit und die lebendige Präsenz meiner Hunde zusammenkommen.

Manchmal braucht es nicht mehr als Bewegung, einen ruhigen Atemzug – und eine kleine Fellnase, die uns ins Jetzt holt.

25 €45 Minuten · Einzeleinheit

110 €5er-Block

Beim Zwergspitz-Yoga üben wir in einer kleinen Gruppe. Meine Hunde sind dabei und dürfen sich frei im Raum bewegen. Ihre neugierige, verspielte Art bringt Leichtigkeit in die Stunde und erinnert uns ganz unmittelbar daran, wahrzunehmen, was gerade ist.

Es geht nicht um perfekte Haltungen oder Leistung. Im Mittelpunkt stehen dein eigenes Erleben, bewusste Bewegung und ein achtsamer Kontakt – mit dir selbst, der Gruppe und den Hunden.

01

Sanfte Bewegung

Gut angeleitete Yogaübungen, die du in deinem eigenen Tempo ausführst und an deine Bedürfnisse anpassen kannst.

02

Lebendige Begegnung

Die Zwergspitze sind keine Requisiten. Sie bewegen sich freiwillig im Raum und entscheiden selbst, wann Nähe und Kontakt entstehen.

03

Kleine Gruppe

Ein geschützter, überschaubarer Rahmen mit Zeit zum Ankommen, Bewegen, Lachen und Nachspüren.

Yogamatte und Hilfsmittel mit einem Zwergspitz am privaten Naturteich
Yoga, Natur und echte Begegnung am privaten Naturteich.

Simbasana

Zwergspitz-Yoga für Kinder

Die aktuelle Kindergruppe findest du im Kursplan.

25 €45 Minuten · Einzeleinheit

110 €5er-Block

Angeleitet von einer zertifizierten Kinderyogatrainerin.

Verspielter Namaste-Sticker mit Yogini und Zwergspitz

Die eigenen Kindergruppen bieten einen spielerischen und leichten Einstieg ins Yoga. Die Zwergspitze bringen natürliche Neugier, spontane Momente und oft auch ein Lächeln in die Stunde. So dürfen Kinder Bewegung und Achtsamkeit kennenlernen, ohne etwas perfekt machen zu müssen.

Yogaübungen, kleine Wahrnehmungsspiele und ruhige Momente wechseln sich ab. Der Kontakt mit den Hunden bleibt immer freiwillig. Die Gruppen sind bewusst klein, damit sowohl die Bedürfnisse der Kinder als auch das Wohlbefinden der Hunde ausreichend Raum bekommen.

Geeignet für Kinder, die Yoga unverbindlich kennenlernen und dabei Leichtigkeit, Bewegung und Begegnung erleben möchten.

Interesse an Simbasana

Warum Yoga mit Hunden mehr ist als Yoga mit Hunden

Für mich ist Yoga mit meinen Zwergspitzen kein Unterhaltungskonzept und auch kein Yoga, bei dem ein Hund einfach „mit dabei“ ist.

Es verbindet zwei Bereiche, die mich schon lange begleiten: die psychologische Wirkung der Mensch-Tier-Beziehung und die bewusste Wahrnehmung von Körper, Atem und gegenwärtigem Moment durch Yoga.

Bereits in meiner Diplomarbeit habe ich mich wissenschaftlich mit der Bedeutung beziehungsweise Wirkung von Tieren auf Menschen beschäftigt. Die Verbindung von Psychologie, Tier und Mensch ist deshalb kein neuer Trend in meiner Arbeit, sondern ein Thema, das mich seit vielen Jahren interessiert und begleitet.

Tiere bringen uns in den Moment

Ein Tier beschäftigt sich nicht damit, was gestern passiert ist oder was morgen noch erledigt werden muss.

Es reagiert auf das, was jetzt geschieht.

Ein Blick. Eine Bewegung. Ein Geräusch. Eine Berührung. Eine Veränderung im Raum.

Genau das kann auch für uns Menschen eine Einladung sein, die Aufmerksamkeit wieder stärker auf den gegenwärtigen Moment zu richten.

Beim Yoga mit Hunden lässt sich eine Stunde nicht vollständig kontrollieren. Vielleicht legt sich ein Hund neben die Matte. Vielleicht beobachtet er. Vielleicht sucht er Kontakt oder entscheidet sich gerade dagegen.

Nicht alles kontrollieren zu müssen, sondern wahrzunehmen, was gerade ist.

Yoga wird dadurch weniger zu einer perfekten Abfolge von Positionen und mehr zu einer Übung in Achtsamkeit, Flexibilität und Präsenz.

Berührung, Nähe und Stressregulation

Dass Kontakt mit Hunden tatsächlich psychologische und physiologische Prozesse beeinflussen kann, wird seit vielen Jahren untersucht.

Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit zu kurzen hundegestützten Interventionen wertete 26 Studien aus. Die Ergebnisse unterstützen teilweise die Annahme, dass bereits kurze Begegnungen mit Hunden die autonome Stressreaktion beeinflussen können. Gleichzeitig betonen die Forschenden, dass die Studien methodisch noch sehr unterschiedlich sind und weitere Forschung notwendig ist.

Auch experimentelle Untersuchungen zeigen interessante Effekte. In einer Studie mit Hundehalter:innen führte der Kontakt mit dem eigenen Hund nach einer Stressaufgabe zu stärkerem positiven Affekt und zu einer deutlicheren Reduktion von Angst als eine Wartebedingung oder eine andere als stressreduzierend angekündigte Aktivität.

Schon frühere physiologische Untersuchungen fanden nach positivem Kontakt zwischen Mensch und Hund Veränderungen unter anderem bei Oxytocin und Cortisol. Diese Befunde werden als ein möglicher biologischer Mechanismus der Mensch-Tier-Bindung diskutiert – sie bedeuten allerdings nicht, dass jede Begegnung mit jedem Hund automatisch dieselbe hormonelle Reaktion hervorruft.

Co-Regulation – Ruhe entsteht auch in Beziehung

Besonders spannend finde ich den Gedanken der Co-Regulation.

Wir regulieren uns nicht ausschließlich alleine. Nervensysteme reagieren auf soziale Umgebung, Nähe, Sicherheit und Verhalten anderer Lebewesen.

Eine 2026 veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit untersuchte 37 Studien, in denen physiologische Signale von Menschen und Tieren gleichzeitig gemessen wurden. 22 dieser Untersuchungen beschäftigten sich mit Hunden. In 16 Studien wurde eine deutliche und in weiteren 16 eine teilweise physiologische Co-Modulation gefunden. Die Autor:innen bewerten die Hinweise als interessant, aber noch nicht abschließend.

Das ist eine wissenschaftlich vorsichtigere Beschreibung dessen, was im Alltag manchmal als „die Ruhe eines Tieres überträgt sich“ erlebt wird.

Nicht jeder Hund ist automatisch ruhig und nicht jeder Mensch reagiert gleich auf Tiere. Doch Beziehung, Berührung, Beobachtung und gemeinsames Ruhigwerden können Teil eines Regulationsprozesses sein.

Achtsamkeit heißt auch: wieder neugierig werden

Tiere nehmen ihre Umgebung anders wahr als wir.

Sie beobachten. Schnuppern. Lauschen. Reagieren auf kleine Veränderungen. Sie unterbrechen Gewohnheiten.

Genau das kann auch unsere eigene Aufmerksamkeit verändern.

Vielleicht hören wir plötzlich ein Geräusch, das wir vorher ausgeblendet haben. Wir bemerken, wie sich der Boden anfühlt. Wir beobachten eine Bewegung. Wir müssen eine geplante Position kurz verlassen, weil sich ein Hund genau dort hingelegt hat.

Für mich ist das kein Störfaktor.

Es ist Achtsamkeit in der Praxis.

Das, was wir umgangssprachlich häufig als „Erdung“ beschreiben, würde die Forschung eher über Begriffe wie Aufmerksamkeitslenkung, Körperwahrnehmung, Stressregulation und soziale Verbundenheit erfassen.

Hunde können Verbindung erleichtern

Hunde können außerdem soziale Begegnungen verändern. Bereits experimentelle Untersuchungen zeigten, dass Menschen in Begleitung eines Hundes häufiger mit anderen Menschen in Kontakt kamen – insbesondere auch mit fremden Personen. Dieser sogenannte „social catalyst effect“ erwies sich in den Untersuchungen als ausgesprochen robust.

Auch das finde ich für meine kleinen Yogagruppen interessant.

Ein Tier kann etwas Leichtes in eine Gruppe bringen. Der Hund liefert Gesprächsstoff, erzeugt spontane Momente, löst manchmal ein Lächeln aus und nimmt einer Situation etwas von ihrer Förmlichkeit.

Man muss nicht sofort etwas leisten.

Man darf erst einmal da sein.

Und dann ist da noch Yoga

Auch Yoga selbst ist hinsichtlich Stressregulation untersucht.

Eine systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse aus dem Jahr 2024 untersuchte 13 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 1.026 gestressten Erwachsenen. Sie fand Hinweise auf eine kurzfristige Verringerung des wahrgenommenen Stresses durch Yoga. Die Autor:innen bewerteten die Evidenz dafür allerdings als niedrig, sodass auch hier keine übertriebenen Wirkversprechen angebracht sind.

Andere Übersichtsarbeiten beschäftigen sich mit Herzfrequenz, Blutdruck, Cortisol und weiteren stressbezogenen physiologischen Parametern und liefern Hinweise darauf, dass Yoga Prozesse der Stressregulation beeinflussen kann.

Für mein Angebot bedeutet das:

Ich verbinde nicht einfach „Hund + Yoga“.

Ich verbinde bewusste Bewegung, Atem, Körperwahrnehmung und Achtsamkeit mit der besonderen Qualität einer freiwilligen Begegnung zwischen Mensch und Tier.

Warum gerade meine Zwergspitze?

Dabei möchte ich den Zwergspitzen keine wissenschaftlich nachgewiesene „Spezialwirkung“ zuschreiben – dafür gibt es keine Evidenz.

Für mein Angebot sind es meine Hunde, ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten und die Beziehung, die zwischen uns besteht.

Sie dürfen neugierig sein. Sie dürfen Kontakt aufnehmen. Sie dürfen sich aber genauso zurückziehen.

Denn tiergestützte Arbeit kann aus meiner Sicht nur dann stimmig sein, wenn nicht nur das Wohlbefinden des Menschen betrachtet wird, sondern ebenso das Wohlbefinden des Tieres.

Auch die Forschung zu hundegestützten Interventionen betont inzwischen Faktoren wie Freiwilligkeit, Rückzugsmöglichkeiten, die Beziehung zur Bezugsperson, Erfahrung und individuelle Belastbarkeit des Hundes als wesentliche Aspekte des Tierwohls.

Deshalb geht es bei mir nicht darum, einen Hund für eine Übung zu benutzen.

Es geht um Begegnung.

Weniger Perfektion. Mehr Wahrnehmung.

Vielleicht ist genau das der schönste Teil dieser Form von Yoga.

Du kannst deinen Körper wahrnehmen, atmen, dich bewegen und zur Ruhe kommen – und gleichzeitig passiert echtes Leben um dich herum.

Nicht jede Minute ist planbar.

Nicht jede Haltung muss perfekt aussehen.

Nicht jeder Moment muss optimiert werden.

Manchmal liegt ein kleiner Hund neben deiner Matte und erinnert dich an etwas, das wir im Alltag erstaunlich leicht vergessen:

Du musst gerade nirgendwo anders sein.Du darfst einfach hier sein.

Für alle, die Yoga einmal anders erleben möchten.

Du brauchst keine Yogaerfahrung. Freude an Hunden und die Bereitschaft, dich auf eine offene, lebendige Stunde einzulassen, reichen vollkommen aus.

Wenn du Allergien, große Unsicherheit im Kontakt mit Hunden oder körperliche Beschwerden hast, klären wir vorab gemeinsam, ob das Angebot für dich passt.

Interesse an Zwergspitz-Yoga